Ausstellung „Sindelfingen“ in der Oberen Apotheke, Magstadt

In mittlerweile ebenfalls langer Tradition seit gut 10 Jahren bietet die Magstadter Apotheke „Obere Apotheke“ lokalen wie auch regionalen Künstlern eine Plattform, um sich und ihre Werke zu präsentieren.

Im April 2016 präsentiere ich im Foyer zu der Apotheke unter dem Motto „Sindelfingen“ eine Auswahl gemalter Sindelfinger Türen und Fenster sowie weitere Kunstwerke in Bleistift, Aquarell und Öl.

Die Ausstellung ist auf 2 Monate angelegt. Im Monat Mai werden die Bilder gewechselt.

Obere Apotheke
Maichinger Straße 21
71106 Magstadt

Flyer

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Alpaka

Ein Alpaka ist eine Kamelart die vorwiegend in Südamerika vorkommt und auf meinem Schreibtisch. Eigentlich als Weihnachtsgeschenk für meine Schwiegermutter im Jahr 2014 vorgesehen, ist dieses Bild erst vor kurzem fertig geworden. Das helle Fell hat mich vor eine besondere Herausforderung gestellt: welche Bereiche sind durch starke Kontraste zu „überzeichnen“ und welche Bereiche können durch die bloße Andeutung von Fell weggelassen werden. Im rechten Teil des Bildes habe ich bewusst einige Bereiche ausgespart, um den Entstehungsprozess während des Zeichnens nachvollziehen zu können.

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Büsing Palais in Offenbach

Hier handelt es sich um eine Auftragsarbeit für einen geschätzten Kollegen aus Offenbach. Das Bild zeigt das Büsing Palais in Offenbach im Frühling.
Es wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebaut. Zu erwähnen ist, dass Johann Wolfgang von Goethe wohl im Jahre seiner Verlobung mit Lilli Schönemann im Jahr 1775 in diesen Räumlichkeiten seine „Flitterwochen“ verbracht hat. Der heutige Name leitet von einem späteren Käufer des Anwesens ab: Adolf von Büsing.

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Gesicht mit markanten Gesichtszügen

Fordern und Fördern

Meine Frau als größter Fan fordert meine Malerei und mich… Im Gegenzug – und das sicherlich nicht ganz uneigennützig – hat sie mich nunmehr im zweiten Jahr auf Lehrgang geschickt. Die Freie Kunstakademie in Gerlingen (www.fka-gerlingen.de) ist eine wunderbare Einrichtung. Zahlreiche namhafte Künstler bieten Kurse zu verschiedenen Techniken und Theman an. Die Teilnahme an einem Kurs hat natürlich seinen Preis, ist aber jedes Mal ein Erlebnis und bietet Gelegenheit zur Inspiration durch den Dozenten und andere Teilnehmer.

Bereits im vergangenen Jahr hatte ich mit der Teilnahme an einem Kurs von Piotr Sonnewend (www.sonnewend.de) geliebäugelt. Seine Maltechnik mit Gaphit und Bleistift kommt meinem Stil entgegen. Im April 2015 schließlich habe ich an seinem 5 tägigen Kurs „Portraitzeichnen mit spezieller Graphittechnik“ in der Freien Kunstakademie in Gerlingen teilgenommen.

Die spezielle Maltechnik besteht im Vermalen von Graphitpulver mit Terpentin oder ähnlichen Lösungsmitteln. Graphitpulver löst sich bis zu einem gewissen Grad im Lösungsmittel und kann dann auf schwerem Papier vermalt werden. Obwohl das Vermalen des Lösungsmittels großflächig und „naß“ erfolgt, arbeitet das Papier nicht wie zum Beispiel bei Aquarell. Es bleibt glatt. Dunkle Flächen werden erst nach zahlreichen Malgängen erzielt.

Die Maltechnik erfordert große Malflächen (DIN A2 und größer) und auch ein gewisses Maß an Abstraktionsvermögens.

Aufgrund der starken Kontraste und der „Kunst des Weglassens“ kommen bei der Maltechnik verstärkt kompositorische Aspekte hinzu. Ein Gesicht muss nicht bis ins letzte Detail gezeichnet werden. „Unwichtige“ Bereiche können entweder komplett weggelassen oder eben tiefschwarz dargestellt werden.

Das Bild zeigt übrigens eine fiktive Person. Ziel war es ein Gesicht mit markanten Gesichtszügen zu zeichnen.

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Eigene Hand

09Dieses Bild ist wähend eines Malkurses bei Piotr Sonnewend in der freien Kunstakademie Gerlingen im April 2015 entstanden. Thema des Malkurses war zwar ds Portrait. Portraits werden jedoch häufig in einem Kontext gemalt: Position des Körpers, der Kopf stützt sich auf Hände, etc.

Hände finde ich sehr schwer zu malen, mindestens jedoch wenn es sich nicht um eine Draufsicht handelt. Insbesondere die Verkürzung von Gliedmaßen bei einer schrägen Ansicht korrekt darzustellen, kann eine Herausforderung sein.

Kunst hat viel mit richtig „Gucken“ zu tun. Male das was Du tatsächlich siehst und nicht was Dein Verstand glaubt zu sehen.

Die zweite Herausforderung besteht in der perspektivischen Betonung der dem Betrachter näherliegenden Gliedmaßen.

In Fall des Bildes liegen zum Beispiel die Fingerkupen des Mittel-/Ring- und des kleinen Fingers näher am Betrachter und sind entsprechend größer darzustellen.

Das Bild zeigt meine linke Hand.

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Schmetterling (Malachitfalter)

Ein weiteres Weihnachtsgeschenk an meine Frau in 2014 und markiert wohl den Startpunkt einer Schmetterlingsserie in Aquarell. Der zweit Schmetterling ist bereits im März zu ihrem Geburtstag entstanden. Fortstzung folgt…

Wenn ich es mir recht überlege wird dieses eine gefällige Serie. Ich muss mir künftig keine Gedanken mehr über passende Geschenke machen.

Das Bild zeigt (vermutlich) einen Malachitfalter aus der Familie der Edelfalter.